Schneller erfassen: Enter erstellt, Einfügen speichert

Productivity

Der größte Teil dieses Releases ist eine einzige Taste.

Seit dem Start dient das Suchfeld in Notez auch zum Erfassen: Du tippst etwas, und wenn es das noch nicht gibt, speichert ⌘↵ es als Notiz. Das hat funktioniert. Nur machen Finger in einem Suchfeld etwas anderes – sie drücken Enter, und Enter tat nichts Sinnvolles.

Deshalb erstellt Enter jetzt die Notiz.

Enter erstellt – und sagt es vorher an

Tipp irgendetwas ins Suchfeld, und in den Vorschlägen ist standardmäßig eine Zeile markiert: Notiz „…“ erstellen. Drückst du ↵, passiert genau das. Die Suche lief schon, während du getippt hast – die Ergebnisse aktualisieren sich live, einen Schritt „Suche starten“ gab es nie. Enter war also frei für das Einzige, was das Feld noch nicht konnte.

Ich wollte hinter einer vertrauten Taste keine Überraschung verstecken, deshalb ist die Markierung verbindlich: Enter löst immer die markierte Zeile aus, und markiert ist die Zeile zum Erstellen, solange du nicht mit den Pfeiltasten zu einer letzten Suche gehst. Die oberste Zeile der Vorschläge zeigt, wie weit die Suche ist – Suche läuft …, dann 3 Notizen gefunden oder Keine Notizen gefunden –, und der Seitentitel zeigt dasselbe, bis du das Feld leerst.

⌘↵ funktioniert weiterhin überall, mit oder ohne Vorschläge. Auf dem Smartphone erscheint die Vorschlagsliste ebenfalls, also erstellt Enter auch dort die Notiz, und der Stift-Button neben dem Feld speichert sie genauso.

⌘V speichert sofort

Einfügen, während nichts fokussiert ist, öffnete bisher den Dialog für neue Notizen, vorausgefüllt mit der Zwischenablage, und wartete auf deine Bestätigung. Damit solltest du eine Entscheidung bestätigen, die du schon beim Kopieren getroffen hattest.

Jetzt speichert ⌘V sofort. Text wird zur Notiz, eine einzelne URL zum Lesezeichen, ein Screenshot oder ein paar Dateien werden zu einer Notiz mit den Dateien als Anhang – bis zu zehn pro Einfügen, und ein Bild erscheint direkt auf der Karte. ⌘⇧4, ⌘V, fertig.

Das funktioniert auf jeder Seite der App außer auf der Seite einer Notiz selbst, auch im Papierkorb – dort sagt dir der Toast, dass die Notiz in „Alle Notizen“ gelandet ist.

Nichts passiert stillschweigend

Beide Änderungen wären ohne die andere Hälfte leichtsinnig: Jede Erfassung – Enter, ⌘↵, ⌘V, der Stift-Button – zeigt einen Toast mit Rückgängig und Öffnen. „Rückgängig“ verschiebt die Notiz in den Papierkorb, wo du sie 30 Tage lang wiederherstellen kannst. ⌘Z macht jetzt auch Erfassungen rückgängig, neben Löschen, verschobenen Karten und geänderten Eigenschaften.

Die zwei Regeln, an die ich mich gehalten habe, in dieser Reihenfolge:

  1. Getippter Text geht nie verloren.

  2. Eine Notiz entsteht nie, ohne dass du es erfährst.

Ein versehentliches Enter kostet einen Klick. Ein verlorener eingefügter Absatz kostet viel mehr. Vermeiden wollte ich vor allem das Zweite.

Eine Korrektur nebenbei

Die Schnellerfassung hat Text bisher kommentarlos nach 10.000 Zeichen abgeschnitten. Das Limit liegt jetzt bei 200.000 – ein eingefügter Artikel passt hinein –, und falls du es doch überschreitest, öffnet sich der Dialog für neue Notizen mit dem vollständigen Text, statt ihn zu kürzen. Nichts wird mehr stillschweigend abgeschnitten.

Was gleich bleibt

⌘E und / öffnen weiterhin den vollständigen Dialog für neue Notizen, wenn du Titel, Tags und Eigenschaften gleich festlegen willst. CLI und MCP bleiben unverändert (die CLI bekommt einfach das höhere Limit mit). Und der Dialog schließt sich weiterhin, ohne zu speichern – das ist Absicht: Esc bedeutet überall sonst in der App „Abbrechen“.

Alle Details: Schnellerfassung und Lesezeichen, Suche und ähnliche Notizen, Tastenkürzel.

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